Strände an einer steilen Klippe in Half Moon Bay, CA

Ein wunderschöner, natürlicher Strand mit einer niedlichen Stadt.

Die Stadt Half Moon Bay ist eine wirkliche Kleinstadt mit circa 12.000 Einwohnern. Besonders bekannt ist die Stadt durch das Art&Pumpkin Festival, sowie die vielen Pumpkin Patches drumherum und die riesige Weihnachtsbaum Auswahl, die die Möglichkeit des selbst pfällens gibt.

Die Stadt hat viele kleine Cafés, welche ideal zum entspannten Tee trinken sind, da die Stadt wirklich sehr ruhig ist. Um Half Moon Bay herum kann man viele kleine Farmen finden bei denen man lokales Obst und Gemüse kaufen kann.


Half Moon State Beach ist ein 6km langer Strand. Am einfachsten ist es in der Siedlung, circa 1km entfernt von Strand, umsonst zu parken und dann zum Strand zu laufen. So kann man die wunderschönen Strandhäuser betrachten und die Natur, welche den Strand umgibt. Je näher man dem Strand kommt, desto windiger wird es. Um wirklich zum Strand zu kommen muss man eine Klippe runter gehen/klettern. Wenn man das dann geschafft hat ist es dann auch nicht mehr alt zu windig und man kann den super langen Strand entlanglaufen und die wunderschöne Natur genießen! Manchmal werden hier sogar Pferdeausritte angeboten.
Der Strand ist nicht, wie so viele andere kalifornischen Strände überfüllt. Somit hat man hier tatsächlich noch die Chance Wale und Vögel zu beobachten. Im Herbst/Winter sind hier die Wellen besonders hoch und es lohnt sich wirklich trotz der „Kälte“ dem Strand einen Besuch abzustatten. Durch seine geringeren Besucherzahlen ist der Strand super sauber und sehr gepflegt.


Perfekt ist Half Moon Bay auch für ein Lagerfeuer und Campen am Strand. Tomales Bay ist ein Strand südlich von Half Moon State Beach. Diesen Strand zu erreichen ist nicht leicht, dafür aber sehr idyllisch und naturbelassen. Die Klippe hier klettert niemand runter, der es nicht wirklich für eine ganze Nacht tut. Am Parkplatz, am Highway 1, angekommen muss man dies nähmlich machen. Und das mit Essen, Holz, Zelt, Schlafsack, Musik und und und (mehr Tipps zum campen gibt es hier). Aaaaaber es lohnt sich. Zelten und Feuer machen ist hier zwar nicht erlaubt aber wer würde denn schon die Klippe herunter klettern um einen Strafzettel zu geben? Und selbst wenn…all das lohnt sich, wenn man morgens von dem Geräusch der Wellen und dem Singen der Vögel geweckt wird, den Reißverschluss des Zeltes auf macht und auf den größten Ozean der Welt guckt, sowie das tanzen beim Lagerfeuer am Strand bei Sonnenuntergang mit guten Freunden. Das ist einfach einzigartig!


Pillar Point ist ein weiterer Punkt den man definitiv in Half Moon Bay besuchen sollte. Kommt man von der CA 1 aus dem Süden, Richtung Pillar Point, fährt man an einem kleinen Strand vorbei der das Paradies für Surfer ist. Die Wellen hier sind laut Surfern perfekt. Auf der anderen Straßenseite, kann man umsonst parken. Hier parken auch die Surfer, die die Surfbretter auf dem Dach des Jeeps oder auf der Ladefläche des Pick up Trucks transportieren. Die Neonprenanzüge werden ganz schnell auf der Straße ausgezogen und ab geht es wieder nach Hause.
Wenn man hier geparkt hat muss man nur die Straßenseite wechslen und schon ist man am Strand wo auch einige Zuschauer auf der Steinmauer sitzen.

Hat man dann genug zugeguckt kann man sich zu Fuß auf den Weg zum Hafen machen. Hier kann man die unterschiedlichsten Schiffe und Boote entdecken. Ob alt oder neu, groß oder klein, Leute darauf lebend oder nicht. Um hier hin zu kommen muss man einen schmalen Weg am Wasser entlang laufen, welcher an einem RV Park, Stränden mit Surfschulen, einer Launch Ramp, und an dem California Canoe&Kayak Verleih und mehreren kleinen Restaurants vorbeiführt. Am Hafen lassen sich dann noch ein paar kleine Restaurants finden, sowie ein Surfshop. Das Beste was man hier jedoch machen kann ist auf den Steg zu laufen, sich hin zu setzen und die Vögel, Boote und das Wasser zu beobachten und einfach mal durch zu atmen. Hier herrscht so eine entspannte Atmosphäre, dass man diese auch ausnutzen sollte. Auf der linken Seite des Steges liegt der Hafen und auf der rechten Seite kann man ein altes, verlassen Fischerhaus sehen. Dieses Haus und der Sonnenuntergang bieten eine perfekte Fotomöglichkeit. Ausserdem liegen hier auch noch Boote im Wasser. Viele alte Fischerboote, die eine weitere Fotomöglichkeit bieten. Ausserdem hat man hier immer Gesellschaft von gaaaanz vielen Möwen. In der Ferne kann man ausserdem noch Point Bluff und die Air Force Station sehen.


Der Verkehr ist hier ein sehr großes Stichwort. Um nach Half Moon Bay zu kommen gibt es nur eine Straße. Die CA-92W. Am Wochenende ist die natürlich immer voll und somit braucht man dann schon mal länger dort hin. Wenn man dann aber dort ist und die wunderschöne Landschaft genießen kann, hat sich der Stau dann auch gelohnt! Der Weg nach Half Moon Bay ist übrigens auch wirklich wunderschön. Man hat das Gefühl, dass man durch einen Regenwald fährt. Man ist umzingelt von Bäumen und Bergen. Ausserdem kommt man dem San Andreas Graben hier tatsächlich sehr nah, da man direkt an dem San Andreas Lake auf der I-280 vorbei fährt, welcher in der San Andreas Verwerfung liegt. Um von San Mateo nach Half Moon Bay zu kommen muss man von der Nordamerikanischen auf die Pazifische Platte fahren, was man aber nicht bemerkt. (mehr darüber kannst du hier oder in meinem Point Reyes Artikel lesen)


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