Wunderschöne Natur im Pinnacle National Park, CA

Traumhafte Natur.

Ein Ort, an dem man wirklich das Gefühl hat in der Natur zu sein. Zugegeben. Dieser Nationalpark ist nicht der erste der einem einfällt, wenn man über Kalfiornien nachdenkt. Es lohnt sich aber wirklich dort einen Abstecher zu machen. Der Park ist nur 2 Stunden von San Francisco entfernt und selbst der Weg dort hin ist einfach atemberaubend!

Der Pinnacle Nationalpark ist der jüngste von den 9 Nationalparks in Kalifornien. Pinnacle ist durch einen Vulkan entstanden. Erderschütterungen und Erdbeben entlang des San-Andreas-Grabens trufen vulkanisches Gestein von den Ausbrücken des Vulkans über 300 Kilometer südöstlich.

Der Eintritt kostet $15 pro Tag. Besser gesagt ist das der Preis für das parken pro Fahrzeug. Um sein „Parkticket“, was ein Stück Papier mit Klebefilm ist, zu kaufen muss man das Visitor Center besuchen.

Dieses beinhaltet eine kleine Lebensmittel Ecke und viele Souvenirs.
Gegenüber vom Visitor Center findet man auch einen kleinen Campingplatz, der Übernachtungsmöglichkeiten bietet.
Der Nationalpark ist von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet.
Ich habe vor Ort keine Tore gefunden, weswegen ich mir um die Öffnungszeiten keine Sorgen machen würde.
Wenn das Parkticket dann an die Windschutzscheibe geklebt wurde kann es losgehen.
Es gibt viele Parkmöglichkeiten. Ist man jedoch an einem sonnigen Tag vor Ort kann es ganz schön voll werden. An solchen Tagen hat man die Möglichkeit das Auto auf dem vordersten Parkplatz, direkt am Visitor Center, zu parken und mit dem Shuttle zum jeweiligen Trail gebracht zu werden.

Der berühmteste Trail ist der Bear Gulch Trail. Wir haben an der Bear Gulch Day Use Area geparkt und sind dann den 2,4 km (1.5 mi) langen Trail gewandert. Ein toller Wanderweg, für den man sich definitiv vorbereiten muss!
Eine Taschenlampe und Wasserfeste Schuhe sind hier nötig. Der Trail fürt durch viele stockdustere Felsen durch die teilweise ein Fluss fließt. Fast der gesamte Wanderweg liegt im Schatten und geht langsam in die Höhe. Nach den ersten kleinen Höhlen kann man aus zwei Wegen wählen. Ein Weg führt über den Höhlen entland, der andere führt durch die Höhlen hindurch. Wir haben den Weg, welcher durch die Höhlen führt gewählt.

Dann fingen die atemberaubenden Aussichten auch schon an. Die erste ist bekannt als „The Monolith„. Ein riiiiiiiesiger Felsen unter dem man her laufen kann, da er zwischen zwei Felswänden hängt. Weiter zu den größeren Klippen kann man teilweise Steintreppen und Geländer finden. Somit kann man schon einmal nicht den falschen Weg nehmen und verloren gehen. Mittig des Trails kann man einen kleinen Fluss auf der linken Seite des Wanderwegs herfließen sehen. Dieser Fluss fließt dann in eine Höhle durch die man laufen muss. Es ist sehr dunkel, von daher ist eine Taschenlampe von Vorteil. Es liegen ein paar Steine im Wasser, die eine Art Brücke bilden. Jedoch sind diese nicht wirklich stabil…von daher sollte man auf Nummer sicher gehen und wasserfeste Schuhe anziehen. Am Ende der längsten Höhle hängt ein riesiger Stein über einem. Der Stein sieht sehr instabil aus hängt dort jedoch schon für eine ganze Weile dort oben also habe ich dem ganzen mal vertraut 😉

Das absolute Highlight jedoch ist der See am Ende des Wanderweges. Das Bear Gulch Reservoir ist ein sehr reflektierender See. Wir haben hier eine Pause eingelegt, die Aussicht genossen und ein kleines Picknick veranstaltet. Hinter diesem wunderschönen Platzt fängt ein neuer Wanderweg an, der den Namen „Chalone Peak Trail“ trägt. Der Weg ist weitere 7km (4.5mi) lang und bietet nochmal andere Aussichten auf den See. Wir haben uns dazu entschieden, dass wir genug von diesem See gesehen haben und haben uns auf den Weg zurück zum Auto, über den „Bear Gulch Trail“ wo wir her gekommen sind, gemacht. Alternativ dazu gibt es noch den „Rim Trail“, nördlich des Bear Gulch Trails. Dieser Weg führt nach 600m (0.4mi) zu einer Abzweigung zu dem High Peaks Trail. Der High Peaks Trail führt zu dem höchsten Punkt des National Parks, während der andere Weg der Abzweigung zur rechten Seite wieder zum Bear Gulch Trail führt.

Alle Wege sind sehr gut markiert und es ist wirklich wert wenigstens den Bear Gulch Trail zu wandern.

Alles in allem kann ich diesen National Park wirklich empfehlen, wenn man gerne wandert. Wenn man wandern nicht so gerne mag, ist dieser Nationalpark vielleicht nicht so in deinem Interesse. Man kann hier nur durch rumfahren nicht so viel von der Natur sehen. Wenn du dich aber doch dafür entscheidest hier wandern zu gehen – GENIEßE ES!


 

Du magst vielleicht auch