Campen zwischen Ozean und Dünen – Pismo Beach

Endlose Sanddünen, Tailgate Partys, Lagerfeuer, campen am Strand, schwimmen im Meer! All das ist möglich am Pismo Beach!

Kannst du dir vorstellen wie traumhaft es ist tatsächlich direkt am Strand zu schlafen, die Sterne zu beobachten und den Wellen des größten Ozeans der Welt zu zuhören während man Smores über dem Lagerfeuer macht? Am nächsten Morgen kann man sich dann direkt auf den Weg machen um die endlosen Dünen zu erkunden, welche direkt hinter Strand liegen.

Ich weiß wirklich nicht warum jeder den Strand und den Campingplatz mit Pismo Beach verbindet. Wovon wir hier aber tatsächlich reden wird Oceano Dunes State Vehicuar Recration Area genannt. Er liegt südlich des kleinen Städchens Oceano und besteht aus 6 Meilen (fast 10 km!) Strand, auf dem man sein Fahrzeug fahren darf und aus den weiten Dünen, welche zum offroaden benutzt werden können. Es handelt sich hierbei um den einzigen Strand in Kalifornien an dem dies möglich ist! Außerdem ist es hier eben auch erlaubt zu campen und ein Lagerfeuer zu machen.
In der Sommerzeit kann es hier extrem voll werden, weswegen es sich wirklich lohnt vorher zu reservieren oder wirklich früh am Freitag nachmittag oder Samstag Morgen zu kommen. Wenn man keine dieser beiden Optionen umgesetzt hat und der Campingplatz voll ist gibt es einen alternativen Platz in der Nähe. Pismo State Beach – North Beach Campground liegt am nördlichsten Punkt der Dünen. Wenn man von San Fransisco aus kommt wird man hier vorbei fahren.
Wir haben den Strand Anfang Mai besucht und es war gar nicht voll. Wwir waren auch nicht ganz alleine, jedoch muss man sich um diese Jahreszeit wirklich keine Sorgen um eine Reservierung machen. Wir haben trotzdem noch einen Platz ohne irgendjemanden um uns herum gefunden.

Die Dünen werden von Material geformt, welches durch die Flüsse zum Strand transportiert werden, sich am Strand absetzten und dann vom Wind zu Dünen geformt werden. Der Wind, welcher von dem Meer aus Richtung Strand bläst, schiebt den Sand in Wellen artige Gipfel in Nord-Süd Richtung. In der West- oder Windseite sind die Hügel eben und sanft stiegend, während sie auf der östlichen oder leewärtigen Seite teils sehr steig abfallen. Manchmal werden die Spitzen so hoch, dass manche Sandkörner über die Spitze hinaus geblasen werden und eine kleine Sandspur auf der anderen Seit herunter fließt. Das ist der Grund warum die leewärtige Seite auch „Rutschseite“ genannt wird und wie sich die Dünen langsam „fortbewegen“.

Die ersten Menschen, die sich tatsächlich durch die Dünen bewegt haben waren euröpäische Entdecker und Mitglieder der DonGaspar de Portola Überland Expedition im Jahr 1769.
Eine Gruppe frei denkender Menschen, welche auch die „Dunisten“ genannt werden, machten sich die Dünen ihr zuhause. Sie waren Esoteriker, Nudisten, Künstler und Einsiedler. Unter vielen anderen Aktivitäten, veröffentlichte die Gruppe auch eine Zeitschrift namens „The Dune Forum“. Sie behaupteten, dass die Oceano Dunes das Zentrum der kreativen Energie in Kalifornien ist.

Man kann hier auch eine Vielzahl an verschiedenen Watvögeln beobachten. Währen der Brutzeit vom ersten März bis zum 30. September werden kleine Zäune um die Neste gebaut um diese Vögel und ihren Nachwuchs vor den Freizeitbeschäftigungen der Besucher zu beschützen. Wenn man also sein Quad hier herum fährt sollte man auf diese kleinen Absperrungen achten um dieses Brutprogramm zu unterstützen.  Für Leute, die am fischen interessiert sind könnte es interessant sein, dass es hier viele Muscheln in der Gegend gibt. Der Bestand schwankt jedes Jahr drastisch aufgrund natürlicher Einflässe. Um diese wertvollen Ressourcen zu beschützen gelten einige Regeln für die Fischer, die man vorher recharchieren sollte.

Bevor wir und auf denWeg machten haben wir unsere komplette Campingausrüstung gepackt, da unser Plan war dort Samstag Nachmittag anzukommen, am Strand zu campen und uns am nächsten Tag in den Dünen auszutoben. Die Fahrt ist sehr einfach und dauert ungefähr um die 4 Stunden. Die einzige Straße die man größtenteils fährt ist Highway 101 für ungefähr 400km (249mi). Die Ausfahrt heißt Grand Avenue West. Auf dem Weg haben wir einen Stop in King City eingelegt um Lebensmittel, Getränke und Feuerholz bei Safeway zu kaufen. Aber es gibt dafür auch genug Läden um Ozeano herum. Da man die ganze Zeit nur über einen Highway fährt gibt es nicht viel Sightseeing Möglichkeiten. Ein Stop der sich lohnt ist San Luis Obispo. In Ozeano angekommen fährt man durch die kleine, süße Innenstadt bis man zur Anmeldung für das Camp und den Park kommt. Dort muss man etweder einen Eintritt von $5 für den Tag bezahlen oder $10 für den Tag und das übernachten. Danach ist man so zu sagen ziemlich frei. Am Strand kann man nach Post 2 am Strand campen. Baut einfach euer Zelt auf und der Platz gehört euch. Alle ungefähr 50m (150ft) kann man Komposttoiletten und chemische Toiletten finden. Es gibt jedoch kein fleißendes Wasser.
Es wird sehr empfolen mit einem Allradfahrzeug herzukommen, da man ansonsten leicht im Sand stecken bleiben könnte. Wenn man das Fahrzeug auch auf den Dünenn benutzten möchte, sollte man definitiv nurmit Allradantrieb hierher kommen und sogar ein wenig Luft aus den Rädern lassen. Wenn man noch keine rote Fahne besitzt sollte man sich eine aus den Läden am Eingang des Strandes für $10 kaufen. Jedes Fahrzeug auf den Dünen muss eine Fahne, welche zu jeder Zeit gut sichtbar ist, anbringen.

Als wir am Samstag angekommen waren haben wir den Eintritt bezahlt und haben uns, entlang des Wassers, auf den Weg zu dem Gebiet an dem Camen erlaubt ist gemacht. Als wir dann einen Platz gefunden hatten, den wir mochten, zwischen dem Meer und den Dünen,  nah an einer Toilette ohne viele Leute um uns herum, haben wir uns ausgebreitet und das Feuer gestartet. Ja, es ist tatsächlich erlaubt hier ein Lagerfeuer zu machen. Wir haben Musik gespielt, HotDogs als Abendessen gemacht und Smores als Nachtisch vorbeitet. Da wirklich niemand um uns herum war haben wir Musik bis 1:00 Uhr nachts gespielt, als dann ein freundlicher Parkranger gesagt hatte, dass wir die Musik doch bitte ausmachen, was auch total okay war, da wir am nächsten Morhen sowieso früh(er) aufwachen wollten um die Dünenn zu erobern. Am nächsten Tag haben wir nach dem Abbau und säubern unseres Camps dann auf den Weg gemacht eine Fahne zu kaufen und sind direkt auf die Dünen gefahren. Wichtig: Vergesst nicht Müllbeutel mitzubringen um nach der Party auch wieder aufzuräumen. Wir wollen ja schließlich diesen Ort noch viele weitere Jahre besuchen!
Auch der Zugang auf die Dünen ist einfach. Man fährt wirklich nur Richtung OSten vom Strand und dann kann man das offroading auch schon starten. Wir sind mit einem Honda Ridgeline hierher gekommen und hatten keinerlei Probleme. Nachdem wir uns genug ausgetobt hatten mussten wir die Räder wieder ein wenig aufpumpen. Zum Glück gab es viele Tankstellen im nahen Umkreis. Lasst euch also nicht austricksen. Am Ein- und Ausgang des Strandes gibt es viele Amgebote, die Räder aufzupumpen, das kostet allerdings Geld während es and den normalen Tankstellen, 5 Minuten weiter umsonst ist. Außerdem wollten wir uns an der Tankstelle auch ein wenig entsanden, was aber auch außerhalb der Dünen ziemlich schwierig war. Sand ist halt wie Glitzer. Ist er einmal an dir findest du ihn noch für lange Ziet, überall. Alles in allem war der Ausflug sehr viel Spaß und wir werden auf jeden Fall wieder kommen!


Du magst vielleicht auch