Wrangell-St. Elias National Park&Preserve, AK

Amerikas größter Nationalpark mit beeindruckenden Aussichten!

Mit 53418.5m² ist der Park so groß wie der Yellowstone National Park, der Yosemite National Park und die Schweiz zusammen oder so groß wie 6 Yellowstone National Parks. Alles was man sieht sind Bergspitzen über Bergspitzen und Gletscher über Gletscher. Wenn man einfach irgendeinem Fluss folgt endet man an einem Gletscher.

Dieser Park lässt die fühlen als  ob es hier nur pure Natur gibt und so ist es auch! Hier denkt man als wäre man die erste Person die je hier war.

Neun der 16 höchsten Bergspitzen können hier gefunden werden. In den 4 Bergketten welche im Park aufeinander treffen können diese gefunden werden. Die Wrangells, die Chugach, die Saint Elias Mountains (welche die zweit höchste Bergspitze in Nordamerika mit einer Höhe von 5.5km ist) als auch die Nutzotin und Mentasta Berge.

Die Wrangells sind durch vulkanische Aktivitäten entstanden, jedoch ist heutzutage Mount Wrangell als einziger aktiv und hatte seinen letzten Ausbruch in 1900. Mit einer Höhe von 4,3km ist er einer der größten, aktiven Vulkane in Nordamerika.
Die Berge sind das ganze Jahr über mit Schnee bedeckt. Der National Park beheimatet das größte subpolare Eisfeld, das Bagley Icefield. Es spannt über riesige Gletscher, inklusive Tana, Miles, Hubbard und Guyot.

Die Vegetation in dem Park kommt einem gering vor, jedoch gibt es dafür umso mehr Tiere. Oft werden hier Elche, Dallschafe, Karibous, Bären, Lachse und, in den Küstengebieten des Parks, Seelöwen gesehen,

Wir sind haben den Park als kleinen Abstecher auf unserem Weg von Fairbanks nach Anchorage besucht. Wir haben also den östlichen Highway von Fairbanks nach Anchorage genommen um nochmal etwas anderes zu sehen als Denali. In Fairbanks haben wir ein paar nette Leute getroffen, die und diesen kleinen Umweg in den Park höchstens empfohlen haben. Und es hat sich wirklich gelohnt 2 Stunden zu unserer Route hinzuzufügen. Wie auch in dem Rest von Alaska ist es hier alles andere als voll. Es ist von Vorteil einen Allradantrieb zu fahren, da der Weg ziemlich steinig und wenig befestigt wird je weiter man in den Park rein fährt. Selbst bevor man den Eingang des Parks erreicht hört es schon mit der asphaltierten Straße auf. Ebenfalls würde ich nicht mit dem größten Auto hierhin kommen. In Chitina, der letzten „Stadt“ bevor man in den Park fährt gibt es nur kleine Straßen, welche durch enge Steinwände führen. Es gibt keinen echten Eingang somit muss man auch keinen Eintritt zahlen. Der Eingang ist mit einem Schild gekennzeichnet, mit Zeichen, welche Wanderwege und Straßen aufführen. Direkt vor dem Eingang gibt es einen großen Campingplatz.

In dem Park angekommen muss man auf einer steinigen Straße eine kleinen Hügel hoch fahren. Innerhalb der ersten paar Meilen gibt es keine Vielfalt von Vegetation oder Hinweisschildern, wie man sie aus anderen Nationalparks kennt. Je weiter man in den Park hineinfährt, desto mehr Gletscher, Flüsse und viele hohe Berge kann man entdecken. Wir sind nicht wirklich weit in den Park rein gefahren, weil das einen extra Tag gekostet hätte und wir darauf nicht wirklich vorbereitet waren. Um wirklich viel Varietät zu sehen muss man die ganze Straße, welche McCarthy Road genannt wird, fahren, was ein paar Stunden dauert. Da es nicht sehr viele Zeichen auf dem Weg gibt haben wir uns dazu entschieden wieder umzudrehen und unsere Fahrt nach Anchorage fortzuführen. Trotz, dass wir nicht lange hier geblieben sind, hat sich der Besuch auf jeden Fall gelohnt. Die Aussichten, sogar am Anfang des Parks waren sehr beeindruckend. Auch die Straße, welche in den Park führt ist sehr interessant, da man durch viele kleine Städtchen fährt und nochmals eine andere Seite Alaskas kennenlernt. Wenn du also noch ein wenig freie Zeit hat würde ich es auf jedem Fall empfehlen diesen Warangell-St Elias zu besuchen. Wenn man jedoch nicht noch Zeit übrig hat ist es meiner Meinung nach auch okay, wenn man den Park nicht besucht, da es wirklich viel Zeit braucht den Park in vollen Zügen zu entdecken.


Liberty Falls State Recreation Site

Auf unserem Weg zum Wrangell National Park haben wir einen Halt an der Liberty Falls State Recreation Site gemacht und was kann ich sagen? Es war einfach wunderschön!! Der Wasserfall ist auf Meile 24 auf dem Edgerton Highway lokalisiert und es ist wirklich einfach hier hin zu kommen.

Es gibt einen Parkplatz direkt neben den Parkplatz, als auch einen Campingplatz, welcher Liberty Falls Campground heißt. Der Campingplatz bietet Platz für 10 Zelte und kostet $5 pro Nacht. Er ist sehr gut ausgerüstet und sehr sauber. Es gibt Plattformen aus Holz für die Zelte und Picknicktische. Das beste jedoch ist mit Sicherheit die Lage!! Der Parkplatz ist ausgestattet mit Plumpsklos.

Da man nicht zu den Wasserfällen wandern muss um diese zu sehen ist es ein guter Stop um eine Pause einzulegen und noch ein wenig Sightseeing zu betreiben. Wenn man zum wandern hier hin gekommen ist, gibt es den sogenannten Liberty Falls Trail. Er ist 2.7km lang und startet direkt hinter dem Parkplatz. Der Anfang des Weges ist etwas steil, jedoch wird man, je weiter man läuft, mit einer wunderschönen Aussicht belohnt. Sobald die Bäume anfangen sich zu öffnen kann an einen tollen See mit den hohen Bergen im Hintergrund sehen.


 

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